Finanzhaushalt

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Finanzhaushalt

Beitragvon VonEich am 03 Jun 2012, 15:23

Grüße,

ich habe heute den Zeitungsartikel zum Thema Finanzprobleme gelesen. Nachdem ich dann einen Blick auf das Steuersystem von eDeutschland geworfen hatte war mir auch klar wieso kein Geld in die Kassen kommt.

(1) Einkommensteuer
In eDeutschland wird faktisch keine Einkommenssteuer erhoben. Begründung für diese Entscheidung ist wahrscheinlich das neue Spieler nicht über Gebühr belastet werden sollen. Das ist verständlich. Aber wie wir alle wissen ist der Weg zur Hölle mit guten Absichten gepflastert.
Von der 1% Einkommenssteuer profitieren alle Neulinge. Auch diejenigen die nur eine Woche reinschnuppern und dann weiter ziehen.
Besser wäre wenn nur die Neulinge von einem niedrigem Steuersatz profitieren die aktiv und ausdauernd spielen wollen. Wie wird das erreicht? Mit stärkerer Umverteilung in Form von direkten Zuschüssen. Spieler die sich um Zuschüsse kümmern (wie NeuFög etc.) stehen dem Spiel viel aufgeschlossener gegenüber und interagieren mit der Community. Dadurch werden sie gebunden. Diese Spieler müssen unterstützt werden. Derzeitiger Plan ist das komplette Gegenteil, nämlich sollen die Hilfen zurückgefahren werden. Das ist der falsche Weg!

Deswegen: Einkommensteuer hoch und stärker umverteilen!

(2) Outsourcing
Wenn ich ein Firmenbesitzer wäre dann würde ich im Moment eines tun. Aus eDeutschland abhauen. Die Produktionsbedingungen in eDeutschland sind wie wir alle wissen abgründig. Für die Waffenproduktion existiert keinerlei Bonus. Ich weiß nicht wie viele Spieler nicht in Deutschland produzieren wegen diesem Problem aber ich denke es werden eine Menge sein. Problem bei der Sache ist das die gesamte Produktion (also der Verkauf auf dem Markt) und damit auch Steuern ins Ausland abfließen.
Deshalb schlage ich ein grenzübergreifendes Großprojekt vor. Ein Firmenbesitzer sollte im Ausland produzieren. Hierfür würden sich die eUSA anbieten. Dort produziert er im Moment die doppelte Menge an Waren im Vergleich zu eDeutschland wenn mich nicht alles täuscht.
Nachdem die Tagesproduktion abgeschlossen ist, muss der Firmenbesitzer zurück nach eDeutschland kommen und hier verkaufen. Damit werden in eDeutschland mehr Waren verkauft und die Steuereinnahmen steigen. Diese Grenzgänger sollten dann natürlich entschädigt werden für Reisekosten und Citizenshipkosten etc. Diese Ausgaben werden in aller Regel aber weit unter den Einnahmen durch WaffenVAT liegen.

Deswegen: Produzenten im Ausland zum Verkauf in eGer motivieren durch patriotische Propaganda und Produzenten im Inland motivieren im Ausland zu produzieren.


---

Ich hoffe alles was ich vorgeschlagen habe wäre so auch zu bewerkstelligen, ich bin mit den Mechanismen in eRep noch nicht allzu gut vertraut ;)
Zuletzt geändert von VonEich am 03 Jun 2012, 16:51, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Finanzhaushalt

Beitragvon beejayh am 03 Jun 2012, 15:32

Erstes ist eigentlich eine schlüssige Argumentation soweit ich das durchblicke (bin erst seit 3 Wochen hier). Zweites ist doch ohnehin schon möglich oder nicht? Wenn ich mit deutscher ID in USA produziere kann ich doch trotzdem auf dem DE-Markt verkaufen. Was ich auch tun sollte denn die Preise sind dort im Schnitt 2% besser.
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Re: Finanzhaushalt

Beitragvon VonEich am 03 Jun 2012, 15:39

beejayh hat geschrieben:Zweites ist doch ohnehin schon möglich oder nicht? Wenn ich mit deutscher ID in USA produziere kann ich doch trotzdem auf dem DE-Markt verkaufen. Was ich auch tun sollte denn die Preise sind dort im Schnitt 2% besser.


Das wäre erfreulich, ich habe vermutet das man die Citizenship des jeweiligen Landes braucht um von den Ressourcenboni zu profitieren. Aber wie gesagt, ich habe keine Ahnung ;) Das würde die Sache aber vereinfachen. Beinahe zu einfach ^^ Dann würde es ja reichen einen Aufruf zu starten der diesen Umstand öffentlich etwas mehr ins Bewusstsein rückt...
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Re: Finanzhaushalt

Beitragvon Lemmas am 03 Jun 2012, 15:51

VonEich hat geschrieben:Das wäre erfreulich, ich habe vermutet das man die Citizenship des jeweiligen Landes braucht um von den Ressourcenboni zu profitieren. Aber wie gesagt, ich habe keine Ahnung ;)


Du brauchst die CS auch, um von den Boni zu profitieren ;)

Erste Idee: ganz gut
Zweite Idee: Nicht umsetzbar bzw. in der Realität unsinnig
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Re: Finanzhaushalt

Beitragvon VonEich am 03 Jun 2012, 16:02

Lemmas hat geschrieben:Zweite Idee: Nicht umsetzbar bzw. in der Realität unsinnig


Ok, aber wieso? Rein rechnerisch gibt es sicherlich nichts daran zu rütteln. Die Reisekosten lägen bei ca. 40 DM (hin und zurück) und Citizenship liegt bei 10 DM (hin und zurück) = 50 Dm.
Beispiel:
Q6 Panzer in eGer 50 Produziert = 375 DM VAT
Q6 Panzer in eUSA 100 Produziert (?) (durch Bonus) = 750 DM VAT - 100 DM Aufwandsumlage = großer Vorteil

Gibt es eine Begrenzung für Citizenship wechsel?
Ist der Produktionsbonus doch nicht so hoch?
Ist es unsinnig weil es zu aufwendig ist und niemand drauf Lust/Zeit hat?
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Re: Finanzhaushalt

Beitragvon Lemmas am 03 Jun 2012, 16:35

VonEich hat geschrieben:
Lemmas hat geschrieben:Zweite Idee: Nicht umsetzbar bzw. in der Realität unsinnig


Ok, aber wieso? Rein rechnerisch gibt es sicherlich nichts daran zu rütteln. Die Reisekosten lägen bei ca. 40 DM (hin und zurück) und Citizenship liegt bei 10 DM (hin und zurück) = 50 Dm.
Beispiel:
Q6 Panzer in eGer 50 Produziert = 375 DM VAT
Q6 Panzer in eUSA 100 Produziert (?) (durch Bonus) = 750 DM VAT - 100 DM Aufwandsumlage = großer Vorteil

Gibt es eine Begrenzung für Citizenship wechsel?
Ist der Produktionsbonus doch nicht so hoch?
Ist es unsinnig weil es zu aufwendig ist und niemand drauf Lust/Zeit hat?


Zuerst einmal: In einer Q6 in eDeutschland produziert man derzeit 110 Q6 Tanks (Managerarbeit eingeschlossen), in den USA 220 Tanks. Soweit stimmt deine Rechnung also prinzipiell.
Du vergisst aber etwas Elementares:
Es gibt eine Einfuhrsteuer von 99% auf Food und Waffen, die für alle Angebote von Spielern mit ausländischer CS gelten. Beträgt der derzeitige Lohn in den USA ~306 CC. Bei 10 Arbeitern sind das 3060 USD. Verkauft man nun in eDeutschland einen Panzer für 31,8 CC (ungefährer Wert der aktuellen Offers) bekommt man pro tank 11,925 CC, das sind insgesamt 2623,5 USD. In dieser Rechnung sind noch keine Kosten für Raws einbegriffen, trotzdem beträgt der Verlust schon 436,5 CC.
Viele derer, die eine Q6 gebaut haben (die im Übrigen kaum noch rentabel ist), nutzen diese für eine SV und nur noch einige verkaufen ihre Waffen. Die meisten dieser Leute verkaufen (afaik) ihre Tanks dann per Donation und zahlen somit keine Steuern, der Preis auf dem Schwarzmarkt liegt bei etwa 27,1 CC.
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Re: Finanzhaushalt

Beitragvon Freiheitskaempfer am 03 Jun 2012, 16:35

Citizenship liegt bei 10 DM (hin und zurück) = 50 D


hm? man kann eine citizenship nicht kaufen, diese muss vom jeweiligen kongress bewilligt werden. jedes kongressmitglied hat eine begrenze anzahl an staatsbürgerschaften, die vergeben werden können.

Verkauft man nun in eDeutschland einen Panzer für 31,8 CC (ungefährer Wert der aktuellen Offers) bekommt man pro tank 11,925 CC, das sind insgesamt 2623,5 USD. In dieser Rechnung sind noch keine Kosten für Raws einbegriffen, trotzdem beträgt der Verlust schon 436,5 CC.


es verkauft doch keiner zu 31.8 wenn man ausländische cs hat. der erzielte endpreis bleibt komplett gleich, egal ob ich aus den USA nach deutschland verkaufe oder als deutscher in deutschland verkaufe, der erzielte preis pro tank liegt bei ca. 27.xx cc.
[CP] AS on Canadurp
Postby Konrad von Tirpitz on Fri Nov 07, 2014 6:03 am
This will be glorious.

-> http://i.imgur.com/gIMhP14.jpg
-
(13:47:45) (%BadMax) ivo lithuania
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(13:48:02) (%Ivaylo) lithuania was not in the list
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Re: Finanzhaushalt

Beitragvon VonEich am 03 Jun 2012, 16:50

Freiheitskaempfer hat geschrieben:hm? man kann eine citizenship nicht kaufen, diese muss vom jeweiligen kongress bewilligt werden. jedes kongressmitglied hat eine begrenze anzahl an staatsbürgerschaften, die vergeben werden können.


Das ist z.B. etwas das ich nicht wusste ;) Ich habe nur den Preis von 5 gesehen und bin einfach davon ausgegangen das die Pässe verkauft werden. Schade eigentlich... Dann ist die Idee wohl hinfällig.

@ Lemmas,

Mir ging es darum die Steuereinnahmen durch höhere Produktion zu stabilisieren. Ohne Lizenzen und Import. Man könnte natürlich jetzt einen Plan entwerfen der beinhaltete das im Ausland produziert wird, dann einem Deutschen gespendet und in eGer auf den Markt gestellt wird um alles zu umgehen und trotzdem in eGer die Steuereinnahmen zu steigern. Aber das wird in dieser Form bestimmt auch schon über Spenden gemacht.
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Re: Finanzhaushalt

Beitragvon beejayh am 03 Jun 2012, 17:10

Ah "in den USA produzieren" bezog sich auf die Boni. Gut zu wissen dass das dann nicht geht. Wäre sonst auch etwas unrealistisch. Die Wirtschaft ist halt tot im Moment. Was wieder sehr realistisch ist :D Aber die erste Idee finde ich gut.
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Re: Finanzhaushalt

Beitragvon enyavar am 04 Jun 2012, 13:05

Die zweite Idee ist unsinnig, wie Lemmas und FHK bereits ausgeführt haben. (Produktionsboni sind an CS geknüpft, es können in eDL maximal 160 Leute pro Monat eingebürgert werden - Wanderungsströme sind immer langfristig)

Die erste Idee habe ich, um ehrlich zu sein, gar nicht erst verstanden.
Einkommenssteuer ist das, was jedem Spieler beim täglichen Arbeiten abgezogen wird. Sagen wir mal, 2000 Spieler arbeiten täglich in eDL für Preise von average 120 DEM, da kommen sage und schreibe 2400 DEM Steuern zusammen (=Kleckerkram). Steuer auf 10% anheben (d.h. alle schlauen Spieler, die längst in China/USA angestellt sind, und das geht auch mit deutscher CS!, werden ausgenommen), und wir haben ein Einkommen von 24000 DEM Steuern. (=auch noch Kleckerkram).

Und jetzt verteilen wir diese Summe unter den Bürgern... wie? Zufällig? Mit einer Lotterie? Was fangen die Leut mit dem Geld an? Wer macht sich die Mühe und sucht die Leute aus? Nach deinem Vorschlag soll das Geld als Gehalt an den Minister gehen, der NeuFöG verteilt... (?)
Ganz davon abgesehen, niemand kann WISSEN, wieviel Geld tatsächlich durch Einkommenssteuer in die Kassen gespült wird. Könnte ja auch sein, dass alle Leute lieber in Polen oder gleich USA arbeiten, weil VIEL mehr Lohn... wer weiß?
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