@Verfassungsnasen:

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Re: @Verfassungsnasen:

Beitragvon Lyuline am 17 Dez 2011, 16:45

Wo genau liegt denn das Problem?

Was soll dazu, was soll weg?
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Re: @Verfassungsnasen:

Beitragvon slayer10 am 17 Dez 2011, 16:56

enyavar hat geschrieben:Dass man aber zwei Jahre am Entwurf arbeiten soll, halte ich für übertrieben.


Die ganze Diskussion geht mindestens schon so lang - bisher ohne sinnvolle Ergebnisse.

Ich hab nie die GO oder anderen Bullshit gelesen und war trotzdem ein ganz akzeptabler CP wenn man dem Volk glauben darf...Verfassungsgedöhns juckt keine Sau, trotzdem wird der Spaß immer wieder aus dem Keller geholt.
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Re: @Verfassungsnasen:

Beitragvon Brando H am 17 Dez 2011, 18:54

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Re: @Verfassungsnasen:

Beitragvon Farlion am 17 Dez 2011, 20:26

@Lyu: Danke für den netten Umgangston. Ich denke nicht, dass dein Vorschlag schlecht ist. Ich halte es nur für bedenklich, dass er von FHK instrumentalisiert wird um Stimmung zu machen. Ich hab außerdem noch gar nichts zu deinem Vorschlag geschrieben, dazu hatte ich heute Vormittag keine Zeit. Bitte nimm nicht meine Meinung von FHKs und HFs "Aktivismus" als meine Meinung zu deinem Vorschlag.

Es ist wirklich so, dass man einiges an Arbeit in eine Verfassung stecken muss und eben nicht das Grundgesetz einfach umformulieren kann. Das GG beschreibt einen förderalen Staat mit einem parlamentarischen Regierungssystem, wir haben einen Zentralstaat mit einem Präsidialsystem.

Ich werde einige Anmerkungen an deinen Entwurf schreiben und dann nochmal hier etwas allgemeines dazu schreiben. Es ist ja nicht so, dass mich das Thema nicht interessiert und ich danke dir für deine Mühe.

Edit: Nach dem Lesen der Verfassung sind mir einige Punkte aufgefallen.

Zum einen ist sie lang, was natürlich die vielen grundlegende Bestimmungen mit sich bringen. Allerdings sollte man überlegen den Grundrechtekatalog stärker auf die Spielmechanik anzupassen und evtl zu kürzen. Auch wenn ich viele Umformulierungen witzig finde, könnten man vlt. etwas ernsthafter sein. ;)

Desweiteren finde ich, dass das Amt des Bundeskanzlers die Arbeit der Regierung wohl ziemlich verkompliziert und für die kurzen Wahlperioden zu umständlich ist. Natürlich würde ich gerne einen Regierungschef wählen, aber das erscheint mir ob der begrenzten Zeit und Kraft zu viel des Guten.

Der Einrichtung eines BVerfG finde ich sehr gut und ehe jetzt wieder aufgeschrien wird mit dem Argument "Da hält sich doch niemand dran, wie sollen wir das kontrollieren!", möchte ich sagen, dass gerade das BVerfG die Einrichtung wäre, die über die Einhaltung der Verfassung wacht und an deren Beschlüsse sich alle Offiziellen halten müssten. Das ist auch weniger eine Frage der Spielmechanik und Sanktionsmöglichkeiten als der politischen Kultur.

Schlussendlich fehlt mir eine etwas klarere Formulierung der Haushaltsfrage und deren Verabschiedung. Zum Beispiel könnte man die Bundesbank als Institution in die Verfassung mit aufnehmen, so dass die Bundesregierung die Gelder für die laufende Arbeit immer aus ihr entnimmt.

Das sind meine Anmerkungen zu diesem Entwurf und ich finde der sollte auch hier diskutiert werden und nicht im Bundestagsforum, wo der Urheber dieses Entwurfs sich nicht äußern kann. Es sind sicherlich noch weitere Punkte als die von mir angesprochenen zu diskutieren, aber irgendwo muss man mal anfangen.
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Re: @Verfassungsnasen:

Beitragvon hig am 17 Dez 2011, 22:51

Ich hab den Vorschlag von Lyu mal gekürzt und überarbeitet.

1. Das Verhältnis von Präsident und Kongress wird durch die Spielmechanik geregelt.
2. Gesetze außerhalb der Spielmechanik sind nichtig und interessieren keinen.
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Re: @Verfassungsnasen:

Beitragvon m4nk am 17 Dez 2011, 22:56

Also mal ehrlich, ich bin der Meinung, das ganze Ding hier ist und bleibt ein Spiel. Wer sich auf Paragraphen und Gesetze einen rubbeln will, der mag doch bitte irgendwas in die Richtung studieren, Hauptschüler die einfach mal den dicken Max raushängen lassen wollen, dürfen sich gerne auch eine Politik-Simulation im Internet suchen. Just my two cents...
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Re: @Verfassungsnasen:

Beitragvon Lyuline am 18 Dez 2011, 00:02

Farlion hat geschrieben:@Lyu: Danke für den netten Umgangston. Ich denke nicht, dass dein Vorschlag schlecht ist. Ich halte es nur für bedenklich, dass er von FHK instrumentalisiert wird um Stimmung zu machen. Ich hab außerdem noch gar nichts zu deinem Vorschlag geschrieben, dazu hatte ich heute Vormittag keine Zeit. Bitte nimm nicht meine Meinung von FHKs und HFs "Aktivismus" als meine Meinung zu deinem Vorschlag.
Okay, danke für die Klarstellung. Fand das "verhunzte" etc. halt nicht wirklich passend. Aber gut.

Es ist wirklich so, dass man einiges an Arbeit in eine Verfassung stecken muss und eben nicht das Grundgesetz einfach umformulieren kann. Das GG beschreibt einen förderalen Staat mit einem parlamentarischen Regierungssystem, wir haben einen Zentralstaat mit einem Präsidialsystem.
Deswegen hab ich auch alle Paragraphen, die den Bundesrat oder die Länder betreffen rausgelassen. Man KÖNNTE zwar trotzdem sowas aufnehmen (die Erstplatzierten der Kongresswahlen in jedem Land bilden den Bundesrat oder ähnliches), aber das würde tatsächlich zu weit gehen. Ich wäre ja mal gespannt, wie viele Leute sich überhaupt die Arbeit mit dem BVerfG antun wollen.

Ich werde einige Anmerkungen an deinen Entwurf schreiben und dann nochmal hier etwas allgemeines dazu schreiben. Es ist ja nicht so, dass mich das Thema nicht interessiert und ich danke dir für deine Mühe.
Danke.

Edit: Nach dem Lesen der Verfassung sind mir einige Punkte aufgefallen.

Zum einen ist sie lang, was natürlich die vielen grundlegende Bestimmungen mit sich bringen. Allerdings sollte man überlegen den Grundrechtekatalog stärker auf die Spielmechanik anzupassen und evtl zu kürzen. Auch wenn ich viele Umformulierungen witzig finde, könnten man vlt. etwas ernsthafter sein. ;)
Ich hab schon sau viel rausgelassen^^
Klar, es ist nicht alles für die Spielmechanik unmittelbar relevant. Aber wenn man nur das will, kann man auch gleich higs Vorschlag nehmen. Eine Verfassung ist nunmal kein Bestandteil der Spielmechanik, sondern reines RPG, und da kann man dann doch einiges mit reinbringen.


Desweiteren finde ich, dass das Amt des Bundeskanzlers die Arbeit der Regierung wohl ziemlich verkompliziert und für die kurzen Wahlperioden zu umständlich ist. Natürlich würde ich gerne einen Regierungschef wählen, aber das erscheint mir ob der begrenzten Zeit und Kraft zu viel des Guten.
Ehm, der "Bundeskanzler" der Verfassung entspricht dem "Country President" der Spielmechanik^^ Siehe Artikel 55.

Der Einrichtung eines BVerfG finde ich sehr gut und ehe jetzt wieder aufgeschrien wird mit dem Argument "Da hält sich doch niemand dran, wie sollen wir das kontrollieren!", möchte ich sagen, dass gerade das BVerfG die Einrichtung wäre, die über die Einhaltung der Verfassung wacht und an deren Beschlüsse sich alle Offiziellen halten müssten. Das ist auch weniger eine Frage der Spielmechanik und Sanktionsmöglichkeiten als der politischen Kultur.
Ju, das Ding würde halt mehr "Sittenwächter" als echte staatliche Gewalt sein. Halt Beratungsgremium für Gesetzesdebatten, oder so.

Schlussendlich fehlt mir eine etwas klarere Formulierung der Haushaltsfrage und deren Verabschiedung. Zum Beispiel könnte man die Bundesbank als Institution in die Verfassung mit aufnehmen, so dass die Bundesregierung die Gelder für die laufende Arbeit immer aus ihr entnimmt.
Artikel 71 ;)

Das sind meine Anmerkungen zu diesem Entwurf und ich finde der sollte auch hier diskutiert werden und nicht im Bundestagsforum, wo der Urheber dieses Entwurfs sich nicht äußern kann. Es sind sicherlich noch weitere Punkte als die von mir angesprochenen zu diskutieren, aber irgendwo muss man mal anfangen.
Joar, klar, es lassen sich sicher noch viele Details besprechen.. ^^
Danke schonmal für die Kommentare.
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Re: @Verfassungsnasen:

Beitragvon Farlion am 18 Dez 2011, 00:43

Tut mir auch Leid mit dem "verhunzt", das ist leider dem Auftreten gewisser Kollegen um Bundestag geschuldet gewesen.

Eine Frage zum Bundeskanzler und zum Bundespräsidenten, ich hab da ein Verständnisproblem. So wie die Spielmechanik jetzt gestaltet ist, wird der "Country President" gewählt, also der "Präsident" (wörtliche Übersetzung), außerdem hat er von der Spielmechanik eher die Kompetenzen eines Präsidenten in einem Präsidialsystem (wie in den USA) als in einem parlamentarischen System (wie die BRD). Du bezeichnest ihn im Verfassungsentwurf als Bundeskanzler. Zusätzlich führt die Verfassung noch das Amt des Bundespräsidenten ein, der extra gewählt wird.

Folgende Punkte dazu:
1. Führen die unterschiedlichen Bezeichnungen nicht zur Verwirrung der Lesenden? (War bei mir auch so, hast du sicher an einigen Kommentaren zum Text gemerkt.)
2. Ist es notwendig zwei exekutive Führungsämter zu haben? Ich weiß, das lehnt sich an das System in Dtl. an, aber die Spielmechanik ist doch eher ans US-System angelehnt, wo der Präsident sowohl Staatsoberhaupt als auch Regierungschef ist. (In Dtl. gibt es die oben beschriebene Trennung der beiden Aufgaben.).
3.Ich sehe die Gefahr, dass das doch ziemlich kompliziert wird, wenn ein Bundespräsident vom BT gewählt wird, der Kanzler aber direkt vom Volk und sich beide auch noch absprechen müssen. Das kehrt die Legitimation und die Rangfolge von Kanzler und Präsident quasi um.
4. Das neue Amt wird für einige Vertreter und Parteien bestimmt nicht die Akzeptanz der Verfassung erhöhen, da eben die Punkte 1 bis 3 vorhanden sind und man sich dann für das neue Amt Mehrheiten organisieren muss.
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Re: @Verfassungsnasen:

Beitragvon Lyuline am 18 Dez 2011, 13:38

Hm, ja, man kann den Bundespräsidenten eigentlich auch rauslassen, das stimmt.
Wirklich was tun würde er ja eh nicht.^^
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Re: @Verfassungsnasen:

Beitragvon Lyuline am 18 Dez 2011, 15:35

So, der Bundespräsident ist draußen.

Eventuelle Pflichten gehen auf den Bundeskanzler über :3
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